kindwärts

Warum kindwärts?

Kindwärts denken heißt: Verhalten verstehen, Gefühle erkennen und Beziehung stärken

Um Kinder gut begleiten zu können, müssen wir ihr Verhalten verstehen. Nicht nur was sie tun – sondern warum sie so handeln.

„Kindwärts“ bedeutet für mich, bewusst die Perspektive des Kindes einzunehmen. Innerlich auf Augenhöhe zu gehen und einen Schritt auf das Kind zuzumachen. Anstatt von außen zu bewerten oder vorschnell zu korrigieren.

Dabei stelle ich mir eine zentrale Frage: Welchen Sinn könnte dieses Verhalten für das Kind haben?
Denn jedes Verhalten erfüllt – aus Sicht des Kindes – einen Zweck. Auch wenn dieser für uns Erwachsene nicht sofort erkennbar ist.

Gerade jüngere Kinder können ihr Erleben oft noch nicht in Worte fassen. Häufig verstehen sie ihr eigenes Verhalten selbst noch nicht. In solchen Momenten brauchen sie Erwachsene, die hinschauen, mitfühlen und ihnen helfen, sich selbst besser zu verstehen. 

Kindwärts zu arbeiten heißt dabei nicht, jedes Verhalten gutzuheißen oder Grenzen aufzulösen.

Aber: Wenn Kinder sich gesehen und verstanden fühlen, sind sie viel eher in der Lage, sich auf Rückmeldungen einzulassen und Kritik anzunehmen. Denn Verständnis schafft Sicherheit und Sicherheit ist die Grundlage für Entwicklung. So wächst Vertrauen und eine tragfähige Beziehung.

Kindwärts steht für meine Haltung und meine Arbeitsweise. Denn Verstehen ist der erste Schritt und Beziehung der Weg, auf dem Veränderung möglich wird.

 

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